Provenance Provenienz 1589 · made by Gerbrand Wett, instrument-maker, of the Rope Street, and kept in his own shop until his death in 1596 — 1596 · by descent, Lubbert Wett, merchant, his son, who kept it cased and did not wind it — 1611 · thence the deceased, by purchase, 2,600 marks, with the case, the winding key, and the maker's list of parts1589 · von Gerbrand Wett, Instrumentenmacher, aus der Seilerstraße, verfertigt und bis zu seinem Tod 1596 im eigenen Laden gehalten — 1596 · durch Erbgang, Lubbert Wett, Kaufmann, sein Sohn, der sie im Kasten hielt und nicht aufzog — 1611 · sodann der Verstorbene, durch Kauf, 2.600 Mark, mit dem Kasten, dem Aufziehschlüssel und der Stückliste des Meisters
Condition Zustand excellent. The silvering of the sun rubbed at the pole where it has been turned by hand. Two spheres re-stoppered with cork and wax. The click of the second train has been drawn back and pinned; by whom is not of record, and the pin is old and has taken a patina in the hole. The maker's list is complete and in the maker's hand. The winding key is present, and is not the maker's. The case is the original, lined in green baize, and the baize beneath the base is worn in one place, which is where the base has stood.ausgezeichnet. Die Versilberung der Sonne am Pol gerieben, wo sie von Hand gedreht worden ist. Zwei Sphären mit Kork und Wachs neu verstöpselt. Die Klinke des zweiten Werks ist zurückgezogen und festgesteckt worden; von wem, ist nicht aktenkundig, und der Stift ist alt und hat im Loch eine Patina angenommen. Die Liste des Meisters ist vollständig und in der Hand des Meisters. Der Aufziehschlüssel ist vorhanden und ist nicht der des Meisters. Der Kasten ist der ursprüngliche, mit grünem Wolltuch ausgeschlagen, und das Wolltuch unter dem Sockel ist an einer Stelle abgenutzt, und dort hat der Sockel gestanden.
Plate Tafel Plate 12. The Orrery of Wett, three-quarter view, the dial at rest. The mourning hand stands at the fourth day of Winemonth, and the click is drawn hard against it. Below the calendar ring, at the left of the column, there is a second dial, silvered, of one hand and no figures, the hand a little past the upright.Tafel 12. Die Planetenmaschine von Wett, Dreiviertelansicht, das Zifferblatt in Ruhe. Der Trauerzeiger steht auf dem vierten Tag des Weinmond, und die Klinke ist hart dagegen gezogen. Unter dem Kalenderring, links an der Säule, ist ein zweites Zifferblatt, versilbert, mit einem Zeiger und ohne Ziffern, der Zeiger ein wenig über die Senkrechte hinaus.
[in red ink] Not Gerbrand Wett's hand. The wheel-cutting is machine-struck: take a glass to the third wheel of the second train and count the flanks of the teeth, they are all one flank, and no man cutting with a file and a template makes two alike, let alone ninety. Wett cut by hand to his death; I sat in his shop in ninety-two and watched him do it. A copy of 1620 at the earliest, and this house has put four thousand marks upon it and a dead man's signature on the back plate to hold the price up. Wend. fo. 88. C.O. (Sprokkel 1637)[in roter Tinte] Nicht Gerbrand Wetts Hand. Der Radschnitt ist maschinengeschlagen: Nehmen Sie ein Glas an das dritte Rad des zweiten Werks und zählen Sie die Flanken der Zähne, sie sind alle eine Flanke, und kein Mensch, der mit Feile und Schablone schneidet, macht zwei gleich, geschweige denn neunzig. Wett hat bis zu seinem Tod von Hand geschnitten; ich saß zweiundneunzig in seinem Laden und habe ihm dabei zugesehen. Eine Kopie von 1620 frühestens, und dieses Haus hat viertausend Mark daraufgesetzt und die Unterschrift eines Toten auf der Rückplatte, um den Preis zu halten. Wend. fo. 88. C.O. (Sprokkel 1637)
[in pencil] It kept the fourth of Winemonth. Ask it for the nineteenth.[mit Bleistift] Es hielt den vierten Weinmond. Fragen Sie es nach dem neunzehnten.