d100
Dungeon-Ausstattung
Details, Trümmer und seltsame Funde für jeden Dungeon-Raum.
Bereit
| W100 | Ergebnis |
|---|---|
| 1 | Ein ordentlicher Stapel aus vierzig Zinntellern, blitzblank abgeleckt. |
| 2 | Eine Strichliste aus Kreide an der Wand: 4.749 Striche, der letzte nur halb fertig. |
| 3 | Ein verrosteter Käfig, Tür offen, darin ein Kissen und eine winzige gestrickte Decke. |
| 4 | Brandspuren an der Decke in Form eines perfekten Kreises. |
| 5 | Ein Stiefel, aufrecht stehend, Schnürsenkel gebunden, exakt in der Mitte des Raums. |
| 6 | Dutzende Schlüssel an die Wand genagelt; keiner passt in irgendein Schloss dieses Dungeons. |
| 7 | Ein Wandgemälde eines Festmahls, auf dem jedes gemalte Gesicht sorgfältig ausgekratzt wurde. |
| 8 | Ein kalter Luftzug, der nach Kiefernwald riecht, tief unter der Erde. |
| 9 | Ein verlassenes Lager: Schlafrollen für fünf, Rucksäcke für vier. |
| 10 | Wasser tropft von der Decke in einen Eimer, der schon vor Jahren hätte überlaufen müssen. |
| 11 | Ein Hüpfkästchen-Spiel aus Kreide, die Felder in Infernalisch nummeriert. |
| 12 | Das Skelett eines großen Fisches, an der Wand montiert, mit einem kleinen Schild: „FAST“. |
| 13 | Ein Türrahmen ohne Tür, die Scharniere vom häufigen Gebrauch blank poliert. |
| 14 | Jemand hat diesen Raum vor Kurzem gefegt. Der Besen lehnt in der Ecke, noch warm. |
| 15 | Ein Stapel Kleidung, mit militärischer Präzision gefaltet und seit Jahrzehnten aus der Mode. |
| 16 | Tiefe Krallenfurchen im Steinboden, alle führen von der hinteren Wand weg. |
| 17 | Eine Sanduhr auf einem Regal, mitten im Durchlauf. Hier war seit Jahren niemand. |
| 18 | Eine Wandnische mit einem Schrein für einen Gott der Türschwellen, die Kerze frisch entzündet. |
| 19 | Hunderte tote Motten, auf dem Boden zu einer Spirale gelegt. |
| 20 | Eine Botschaft aus Ruß über dem Bogen: „ES ZÄHLT EURE SCHRITTE“. |
| 21 | Ein Schaukelstuhl, der sanft wippt, dem Eingang zugewandt, durch den ihr gekommen seid. |
| 22 | Fässer mit eingelegtem Gemüse, noch gut, gestempelt mit dem Siegel eines königlichen Quartiermeisters. |
| 23 | Ein Kartenspiel, mitten im Blatt aufgegeben; das Gewinnerblatt liegt verdeckt. |
| 24 | Die hintere Wand ist warm bei Berührung und summt leise, wie ein schlafendes Tier. |
| 25 | Eine Strickleiter führt hinauf in die Dunkelheit; oben ist sie an nichts Sichtbarem befestigt. |
| 26 | Sechs Paar Schuhe neben der Tür, vom kleinsten zum größten geordnet. Die größten sind gewaltig. |
| 27 | Ein steinernes Gesicht in der Wand, der Mund von Jahrhunderten geflüsterter Geheimnisse glatt geschliffen. |
| 28 | Ein umgestoßenes Tintenfass; der Fleck ist in Form eines rennenden Mannes in den Boden gezogen. |
| 29 | Ein Kessel voll Wachs mit Hunderten Dochten: eine Kerze, die zugleich eine Falle für die Gefühle ist. |
| 30 | Frische Blumen in einer Vase. Niemand kann sagen, was sie frisch hält oder wer sie bringt. |
| 31 | Eine Wand voller Größenmarkierungen von Kindern, die höchste auf 2,1 m. |
| 32 | Die Reste einer wunderschönen Tür, liebevoll mit einer Axt von innen zertrümmert. |
| 33 | Rattennester, vollständig aus zerfetzten Liebesbriefen gebaut. |
| 34 | Eine silberne Tischglocke auf einem Samtkissen unter einer Glasglocke, mit einem Schild: „NUR WENN DU STIRBST“. |
| 35 | Perfekt erhaltene Fußabdrücke im alten Mörtel: zwei Menschen beim Tanzen. |
| 36 | Ein Brunnenschacht im Boden; das Platschen eines fallen gelassenen Steins kommt viel zu spät. |
| 37 | Ein leerer Bilderrahmen an der Wand, der Stein dahinter vom vielen Anschauen abgenutzt. |
| 38 | Eine Werkbank voller halbfertiger Holzspielzeuge, an jedem ist ein einziges Detail liebevoll perfektioniert. |
| 39 | Das Wort „HINTER DIR“ hastig in den Boden gekratzt, es zeigt auf nichts. |
| 40 | Ein riesiger Kamin mit einem Bratspieß in Ochsengröße, die Asche noch leicht warm. |
| 41 | Eine Reihe Eisenhaken: siebzehn Laternen, alle zerschlagen, eine fehlt. |
| 42 | Eine Steinbank, in die ein Leben lang dieselbe Person eine glatte Mulde gesessen hat. |
| 43 | Pilze wachsen im exakten Umriss einer Stelle, an der einst ein Körper lag. |
| 44 | Eine verschlossene Truhe, der aufgehebelte Deckel liegt daneben; in der Truhe steckt eine kleinere verschlossene Truhe. |
| 45 | Münzhaufen, von uraltem Drachenfeuer zu einem einzigen Klumpen verschmolzen, weniger wert als die Geschichte dazu. |
| 46 | Ein Vorhang aus Ketten hängt quer durch die Raummitte, in jedes Glied ist ein Name geritzt. |
| 47 | Jemand hat das uralte Mauerwerk hier vor Kurzem repariert, und zwar fachmännisch. |
| 48 | Eine Schneiderpuppe trägt ein Kettenhemd, das für einen Schlangenleib geschneidert wurde. |
| 49 | Ein Altar, sauber in zwei Hälften gebrochen, beide Hälften geschrubbt und abgestaubt. |
| 50 | Eine Spur getrockneter Schlammfußabdrücke, die abrupt in der Raummitte beginnt. |
| 51 | Weinregale, die sich ins Dunkel erstrecken; jede Flasche ist leer und wieder verkorkt. |
| 52 | Ein ausgestopfter Eulenbär, mottenzerfressen, im Sprung über der Tür aufgestellt. |
| 53 | Die Decke ist als Nachthimmel bemalt, mit Sternbildern, die kein Astronom kennen würde. |
| 54 | Ein Abort mit einem Bücherregal daneben, die Bücher abgegriffen und überraschend gelehrt. |
| 55 | Ein Schleifstein und eine Kiste voller Schwerter, jedes geschärft und jedes Heft entfernt. |
| 56 | Tiefe Rillen im Boden, wo jahrelang täglich etwas Rundes und Schweres gerollt wurde. |
| 57 | Ein Vogelkäfig mit einem Nest und drei Steineiern, eines davon ist von innen aufgebrochen. |
| 58 | Ein leerer Sockel mit einem Zettel in frischer Tinte: „Ausgeliehen. Sorry. Bald zurück. – V.“ |
| 59 | Jemandes Sammlung interessanter Steine, beschriftet mit Namen wie „Gerald“ und „Die Herzogin“. |
| 60 | Ein Wandteppich, der genau diesen Raum zeigt, samt Wandteppich, samt euch, wie ihr ihn betrachtet. |
| 61 | Ein Latrineneimer, auf Hochglanz poliert. Jemand hier hatte Ansprüche, oder einen Fluch. |
| 62 | Uraltes Graffiti: „DER KOCH WAR'S“, durchgestrichen, dann neu geschrieben und dreimal unterstrichen. |
| 63 | Ein Becken mit stillem Wasser; die Spiegelung zeigt die Decke eines anderen Raums. |
| 64 | Übungspuppen aus Stroh, jede genau einmal durchbohrt, perfekt durchs Herz. |
| 65 | Ein Speiseaufzugschacht; die Seile wurden Dutzende Male durchtrennt und neu geknotet. |
| 66 | Eine Kerze, zu einem Wachsberg von Fassgröße heruntergebrannt, ein Docht brennt noch. |
| 67 | Eine ordentliche Pyramide aus einundvierzig Schädeln; eine kleine Karte nennt jeden beim Namen und dankt ihm für seinen Dienst. |
| 68 | Der Boden war einst eine Mosaikkarte der Region; Stiefeltritte haben alles bis auf die Berge ausgelöscht. |
| 69 | Eine Eiserne Jungfrau, Tür offen. Sie wurde sehr sorgfältig zu einem Kleiderschrank umgebaut. |
| 70 | Ein Schachtisch mitten in der Partie; Schwarz gewinnt, und beide Stühle sind vom Brett abgewandt. |
| 71 | Fleischerhaken an Deckenketten, an jedem hängt stattdessen ein Kranz aus getrockneten Kräutern. |
| 72 | Eine Steintür mit dreihundert Schlüssellöchern; nur eines hat Kratzer drumherum. |
| 73 | Eimer mit Tünche und eine halb gestrichene Wand, die ein Wandgemälde eines offenen Auges verdeckt. |
| 74 | Ein Spinnennetz, das den Gang überspannt, gesponnen nach dem Muster eines Kirchenfensters. |
| 75 | Knochen nach Sorte in beschriftete Kisten sortiert: Oberschenkel, Rippen, „Sonstiges“. |
| 76 | Ein Gong von der Größe eines Wagenrads, fest in sieben Lagen Decken und Seil eingewickelt. |
| 77 | Ein aufgeschlagenes Kontobuch auf einem Pult, es verzeichnet gezahlte Wegzölle, der letzte Eintrag stammt von heute Morgen. |
| 78 | Wurzeln haben die Decke durchbrochen und sind um eine alte Laterne gewachsen, die sie in der Luft halten. |
| 79 | Eine Reihe von sieben Zellentüren; sechs sind festgerostet, eine ist geölt und schwingt frei. |
| 80 | Ein Schrein aus gestapelten Flusskieseln, daneben als Opfergabe jemandes sorgfältig geflickter linker Stiefel. |
| 81 | Die Temperatur fällt an einer exakten Linie quer durch den Raum schlagartig ab, gerade wie mit dem Lineal gezogen. |
| 82 | Ein Dutzend Mausefallen, alle zugeschnappt, alle leer, alle zur selben Wand ausgerichtet. |
| 83 | Ein einzeln stehender Kleiderschrank; darin hängen dreißig identische graue Roben und eine rote. |
| 84 | Kratzspuren zählen die Tage an einer Zellenwand, in Siebenergruppen, und enden mit der Zeichnung eines Boots. |
| 85 | Ein Amboss, in dem eine Schwertklinge tief steckt, verkehrt herum hineingehämmert, offenbar aus purem Trotz. |
| 86 | Ein Becken mit sauberem, heißem Wasser. Dampf steigt auf. Es gibt Seife. |
| 87 | Eine Bibliothek mit Steinregalen; jedes Buch ist vor Alter zusammengebacken, bis auf eines, das ein Lesezeichen trägt. |
| 88 | Ein riesiger Pfotenabdruck im uralten Mörtel des Bodens, absichtlich mit einer Randfliese eingefasst und erhalten. |
| 89 | Windspiele aus alten Löffeln hängen von der Decke in einem Raum ohne Wind. Sie klingen. |
| 90 | Der ganze Raum hat leichte Schlagseite, wie das Deck eines Schiffs, obwohl die Wände im Lot sind. |
| 91 | Eine mumifizierte Katze sitzt auf einer Säule mit einer Plakette: „BEOBACHTET NOCH IMMER“. |
| 92 | Kreideumrisse von Werkzeugen an der Wand, damit jedes wieder an seinen Platz kommt. Jedes Werkzeug fehlt. |
| 93 | Eine Kupferbadewanne voll Sand, und im Sand der Abdruck eines Schlafenden. |
| 94 | Ein von dieser Seite zugemauerter Durchgang; auf Ohrhöhe ragt ein Kupferrohr heraus, das Mundstück blank poliert. |
| 95 | Motten umkreisen eine Laterne, die nicht brennt und keinen Brennstoff hat. |
| 96 | Ein Marktstand, komplett aufgebaut, tief unter der Erde, bestückt mit Gläsern voll eingemachtem Sternenlicht. Wahrscheinlich Farbe. |
| 97 | Namen in die Wand neben der Tür geritzt, in Dutzenden Handschriften, unter den Worten „BIS HIERHER HABEN WIR ES GESCHAFFT“. |
| 98 | Der Raum ist leer. Vollkommen, absichtlich, verdächtig leer. Sogar der Staub wurde entfernt. |
| 99 | Eine Treppe führt genau drei Stufen hinab, endet an glattem, massivem Stein und zeigt jahrhundertelange Abnutzung. |
| 100 | Würfle noch zweimal auf dieser Tabelle; dieser Raum hat beides. |
